Archiv der Kategorie: unterm Strich …

Feuilleton

6 x 9 = 42 – Towel Day 2021

Heute auffällig viele Leute mit Handtüchern gesehen? DON’T PANIC – Wer von Euch schon immer die Antwort auf das Leben, das Universum und alles suchte oder noch auf das Ergebnis seines Rechners wartet, kann sich freuen – heute ist Towel Day! Grund genug, uns auch einmal auf die Suche nach der ultimativen Wahrheit zu begeben, die – wie wir wissen – ja keineswegs auf irgendeiner anderen Seite liegt, sondern uns spätestens seit Deep Thought bekannt ist … 42 eben.

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Eilmeldung +++ Aufsichtsratsmitglied gibt verhaßtes Mandat zurück +++

Die Nachricht kam pünktlich zum erwarteten Zeitpunkt. Ein Kollege, der auf einer Liste einer roten Gewerkschaft und mit den Stimmen, die für diese rote Gewerkschaft abgegeben worden waren, in den Aufsichtsrat gekommen ist, hat sich entschieden, das ungeliebte rote Mandat zurückzugeben.

„Ich sehe wirklich nicht ein, meine wertvolle Arbeitskraft für ein Mandat zu verschleudern, welches mir von diesen roten Quertreibern aufgehalst wurde. Da sieht man doch mal wieder ganz deutlich – denen geht es doch immer nur allein darum, andere für sich arbeiten zu lassen!

NEE – NICHT MIT MIR !“

Der Schlag sitzt – jetzt stehen sie da! Ein offensichtlich verstörter Ralf K. gab uns gegenüber heute nur hilflos zur Kenntnis: „Des glaub‘ ich jetzt nich‘…“

Sprachlosigkeit allenthalben – weder der zuständige Gewerkschaftssekretär noch der andere Aufsichtsrat haben sich geäußert (OK, von letzterem hört man eh‘ kaum was – aber egal). Sogar unsere Anfrage bei Frank Werneke blieb unbeantwortet, was letztlich nur bestätigt:

Mit soviel wahrhaft christlicher Größe hatte in der roten Truppe keiner gerechnet! Jetzt müssen sie ihren Kram hübsch alleine machen … Banausen …

Dazu noch einmal unser Kollege mit dem geraden Kreuz: „Mein neues christliches Gewissen verträgt sich einfach nicht mit einem blinden Festklammern an Mandaten, für die man nicht mich persönlich gewählt hat! Und überhaupt – Privatinteresse an irgendwelchen Pöstchen – also wirklich …

… MIT MIR GEHT SOWAS JA GAR NICHT!“

Recht hat er …

… leider nur heute …

Das Wirtshaus im Spessart … wie in einem offenen Buch

Die Nachricht geht seit einiger Zeit um: Ein sogenannter Zero Day Exploit (dem Hersteller noch unbekannte, aber bereits von Hackern ausgenutzte Sicherheitslücke) in Microsofts E-Mail-Infrastrukturen (Exchange Server) ermöglichte es Hackern, sich an solchen Mail- und Adreßservern unerkannt als Administratoren anzumelden, ohne über die dafür dafür notwendigen Passworte zu verfügen. Einmal angekommen, ließen die Hacker die Server zuerst einmal Kryptowährungen schürfen und dann …

… das will man lieber gar nicht wissen …

Das Beispiel zeigt:

die Devaluation der schönen Worte

Es ist noch gar nicht allzu lange her, als uns an jeder Ecke neue und äußerst wichtige Begriffe begegneten – eine Neue Marke kam über uns und mit ihr ihre Botschafter, Botschaften und Werte. Im Zentrum des damaligen Modesprechs in Politik und Businesswelt standen allenthalben gebetsmühlenartig zitierte Begriffskulissen wie zum Beispiel „Unternehmenswerte“, „Leitbild“, „Markenidentität“ oder „Nachhaltigkeit“. In diesem Umfeld begegneten wir ihr erstmalig – und ehrlich: wir freuten uns über sie: Die Flughafenfamilie war geboren.

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Kennen Sie Tribbles? – unser blaues Wunder reloaded

Wenn man etwas zu erleben glaubt, was man zuvor in genau derselben Form bereits einmal erlebt hat, spricht man vornehm französisch von einem Déjà-vu.

Nun, ein ebensolches scheinen wir gerade zu erleben. Der Film vom Wechsel eines ehemals brandroten Wahlfunktionärs der ver.di in die blaue GÖD unter Mitnahme etlicher Getreuer läuft vor unseren erstaunten Augen gerade wieder einmal ab. Weiterlesen

Ärger im Paradies

Schön, Euch wiederzutreffen!

Eine Sache vorab:  Ja, es gibt Schlimmeres in der Welt – und Nein, wir haben nichts über Corona zu berichten.

Wir sind vollauf damit beschäftigt, uns Gedanken zu machen, was eigentlich seit etwas mehr als einem Jahr so abgeht, in der heilen Welt unserer KollegInnen, welche sich seit dem vorigen Jahrhundert sonor selbst in die Positiönchen und Pöstchen der Gewerkschaftsfunktionen wählen ließen. Weiterlesen