Archiv der Kategorie: Positionen

unser Beitrag ist längst geleistet – jetzt holt die „Superreichen zur Kasse“!

Der ver.di-Ortsverein hatte am 13.Juli 2021 zu einem Pressegespräch eingeladen, in dem verschiedene Aktive jeweils kurz über ihre Situation in der Pandemie berichteten.

Den anwesenden Medienvertretern wurde dargestellt, wo überall in der Region die ver.di-Kampagne „Superreiche zur Kasse“ notwendig ist und auf die bevorstehende Kundgebung am Samstag, den 17.07.2021 ab 11 Uhr auf der Theresienwiese in München hinweisen. In mehreren Beiträgen wurde erläutert, weshalb es notwendig ist, „Superreiche zur Kasse“ zu bitten.

Gekommen waren neben der stellvertretenden Bezirksgeschäftsführerin von ver.di München auch Vertreter*innen der Eurotrade, der Post, des Landratsamtes, der Swissport-Losch, der Lufthansa Technik, der Betriebsseelsorge und der AE/FMG. Für uns war Ralf dabei:

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Flughafen-Betriebsräte schlagen Alarm: Verlängerung der Kurzarbeitsregeln notwendig!

Aus der 98. Konferenz der Betriebsräte der deutschen Flughäfen und des Flughafen Wien

Ver.di: Der Luftverkehr zählt zu den am härtesten von der Pandemie betroffenen Branchen. Gut 135.000 der insgesamt 180.000 Beschäftigten der deutschen Luftverkehrsbranche befinden sich derzeit in erheblichem Umfang in Kurzarbeit. In den Monaten bis April lag das Aufkommen bei etwa 10% des Vorkrisenniveaus, bei aktuell leichten Anzeichen einer langsamen Erholung.

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… bloß nicht anecken … Demonstration ohne Eckpunkte

Der 1. Mai – ein Datum von Bedeutung für alle, die als Arbeitnehmer unter Vertrag stehen. Dieses Datum steht für das Ende ergebener Unterwerfung unter die scheinbar übermächtige Instanz des Arbeitgebers an sich. Dieses Datum hat Geschichte geschrieben und erinnert uns an die Tatsache, daß aufschauende Ergebenheit nicht zu arbeitsfreien Wochenenden, bezahltem Urlaubsanspruch, Arbeitsschutz, Ergonomie oder arbeitsmedizinischer Betreuung geführt hätte. Dazu brauchte es mehr als nur Bitten und Fragen – es brauchte Einsatz – kurz: Durchsetzungsfähigkeit, soll heißen, echte Arbeitnehmervertreter, die das vertraten, durchsetzten und vor allem auch bereit waren, für die Rechte ihrer Kollegen zu kämpfen.

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Online-Petition: Mindest-Kurzarbeitergeld jetzt!

ver.di Der coronabedingte Lockdown wurde in dieser Woche erneut verlängert, Hunderttausende Kolleginnen und Kollegen in den Branchen mit niedrigen Einkommenmüssen müssen also weiter mit 70 Prozent ihres Nettogehalts über die Runden kommen. Das reicht bei vielen an allen Ecken und Enden nicht aus und auch die Ersparnisse sind aufgebraucht. Große Teile der Niedriglohnbezieher*innen sind trotz des Bezugs von Kurzarbeitergeld in existentielle Nöte geraten.

Ver.di fordert daher gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten die Regierungskoalition auf, beim Kurzarbeitergeld nachzubessern und in Analogie zum Mindestlohn ein Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von mindestens 1200 Euro zu beschließen.

Bitte unterstützt diese Forderung mit Eurer Stimme für die  Online-Petition „Mindest-Kurzarbeitergeld jetzt!“

Unterschreibt jetzt !

Zur Online-Petition

Mehr Geld für Busfahrer

Neue Entgeltordnung für bayerische Arbeiter erreicht

Im Ergebnis der Tarifverhandlungen wurde unter anderem auch vereinbart, dass Busfahrer in die EG 6 einzugruppieren sind. Für Beschäftigte, die nach 2001 eingestellt wurden, gelten zwar die Sanierungsregelungen, die eine Eingruppierung um eine Entgeltgruppe niedriger als im originalen TVÖD vorsehen. Das ändert aber nichts daran, dass alle Busfahrer nun um eine Entgelt-gruppe höher eingruppiert werden müssen! Mehr zu diesem Thema findet Ihr in unseren Busfahrer-Wehr.di!s 139 und 140.

Hinweis am Rande: Beschäftigte sind tarifgebunden, wenn sie Mitglied der tarifschließenden Gewerkschaft sind. Werdet Mitglied!

Re-Starthilfe – ein paar erste Fragen und Antworten

Die Information ist mittlerweile in der Ratio angekommen – die Dinge liegen nicht besonders vorteilhaft und unschöne Folgeerscheinungen werfen ihre langen Schatten voraus. Es geht an’s Eingemachte – niemand wird sich wirklich der Hoffnung hingeben dürfen, davon nicht in irgendeiner Weise betroffen zu sein. Wir haben unsere Leute im Betriebsrat dazu befragt: Weiterlesen