Standinfo zum Notlagentarifvertrag


Hier eine Information zu den Verhandlungen um einen „Notlagentarifvertrag“ für die Flughäfen.

Die Arbeitgeber sind schlicht unglaublich. Wäre die Lage nicht so ernst, könnte man es noch als präpubertär abtun – es wäre streckenweise halt nur peinlich.
Der Grad der Vorbereitung der Arbeitgebervertreter würde in der Schule für ein „ungenügend“ kaum reichen, wird aber dafür durch markige Sprüche überspielt. Fehlende Ideen dazu, wie eine Aufdoppelung tariflicher Einschnitte für bereits von „Sanierungen“ Betroffene vermieden werden kann, werden durch unsoziale Forderungen beantwortet. So wurde seitens der bayerischen unter den Arbeitgebervertretern für BVD-Beschäftigte ernstlich eine 35,2-Stundenwoche mit vollen Lohnabzügen gefordert…
Die Verhandlungen standen so bereits mehrfach vor dem Scheitern. Angesichts der – wir wissen das alle – vor dem Hintergrund der extrem problematischen Situation im Luftverkehr wirkt das alles ziemlich gespenstisch.

Auf diese Weise wird es nicht funktionieren.