Archiv der Kategorie: aktuell

Erweiterter Unfallversicherungsschutz im Homeoffice und bei mobilem Arbeiten

ver.di / DGB: Im Homeoffice und bei mobilem Arbeiten besteht zukünftig Unfallversicherungsschutz – ebenso wie bei der Arbeit im Betrieb. Damit wird also auch der Weg im eigenem Haushalt zum Holen eines Getränks, zur Nahrungsaufnahme oder zum Toilettengang mit berücksichtigt.

Darüber hinaus besteht der Unfallversicherungsschutz bei Beschäftigten, die im Homeoffice arbeiten und ihre Kinder zur Kindertagesstätte bringen bzw. sie von dort abholen. Bislang galt hier der Versicherungsschutz nur für Beschäftigte, die in einem Betrieb oder mobil von unterwegs arbeiten.

Beschäftigte, die im Homeoffice arbeiten, werden den bisher bereits Versicherten gleichgestellt. Damit findet eine seit langem bestehende Forderung der DGB-Gewerkschaften endlich Berücksichtigung und macht das Arbeiten zu Hause oder von unterwegs für die Beschäftigten sicherer.

unser Beitrag ist längst geleistet – jetzt holt die „Superreichen zur Kasse“!

Der ver.di-Ortsverein hatte am 13.Juli 2021 zu einem Pressegespräch eingeladen, in dem verschiedene Aktive jeweils kurz über ihre Situation in der Pandemie berichteten.

Den anwesenden Medienvertretern wurde dargestellt, wo überall in der Region die ver.di-Kampagne „Superreiche zur Kasse“ notwendig ist und auf die bevorstehende Kundgebung am Samstag, den 17.07.2021 ab 11 Uhr auf der Theresienwiese in München hinweisen. In mehreren Beiträgen wurde erläutert, weshalb es notwendig ist, „Superreiche zur Kasse“ zu bitten.

Gekommen waren neben der stellvertretenden Bezirksgeschäftsführerin von ver.di München auch Vertreter*innen der Eurotrade, der Post, des Landratsamtes, der Swissport-Losch, der Lufthansa Technik, der Betriebsseelsorge und der AE/FMG. Für uns war Ralf dabei:

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Flughafen-Betriebsräte schlagen Alarm: Verlängerung der Kurzarbeitsregeln notwendig!

Aus der 98. Konferenz der Betriebsräte der deutschen Flughäfen und des Flughafen Wien

Ver.di: Der Luftverkehr zählt zu den am härtesten von der Pandemie betroffenen Branchen. Gut 135.000 der insgesamt 180.000 Beschäftigten der deutschen Luftverkehrsbranche befinden sich derzeit in erheblichem Umfang in Kurzarbeit. In den Monaten bis April lag das Aufkommen bei etwa 10% des Vorkrisenniveaus, bei aktuell leichten Anzeichen einer langsamen Erholung.

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6 x 9 = 42 – Towel Day 2021

Heute auffällig viele Leute mit Handtüchern gesehen? DON’T PANIC – Wer von Euch schon immer die Antwort auf das Leben, das Universum und alles suchte oder noch auf das Ergebnis seines Rechners wartet, kann sich freuen – heute ist Towel Day! Grund genug, uns auch einmal auf die Suche nach der ultimativen Wahrheit zu begeben, die – wie wir wissen – ja keineswegs auf irgendeiner anderen Seite liegt, sondern uns spätestens seit Deep Thought bekannt ist … 42 eben.

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… bloß nicht anecken … Demonstration ohne Eckpunkte

Der 1. Mai – ein Datum von Bedeutung für alle, die als Arbeitnehmer unter Vertrag stehen. Dieses Datum steht für das Ende ergebener Unterwerfung unter die scheinbar übermächtige Instanz des Arbeitgebers an sich. Dieses Datum hat Geschichte geschrieben und erinnert uns an die Tatsache, daß aufschauende Ergebenheit nicht zu arbeitsfreien Wochenenden, bezahltem Urlaubsanspruch, Arbeitsschutz, Ergonomie oder arbeitsmedizinischer Betreuung geführt hätte. Dazu brauchte es mehr als nur Bitten und Fragen – es brauchte Einsatz – kurz: Durchsetzungsfähigkeit, soll heißen, echte Arbeitnehmervertreter, die das vertraten, durchsetzten und vor allem auch bereit waren, für die Rechte ihrer Kollegen zu kämpfen.

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Lohnsteuerservice für ver.di-Mitglieder

Die meisten von Euch haben im letzten Jahr Kurzarbeitergeld bezogen. Kurzarbeitergeld wird zum Einkommen gerechnet, aber – im Gegensatz zum normalen Arbeitslohn – unversteuert ausgezahlt.

Da es zum Einkommen zählt, ist jedoch eine Steuererklärung erforderlich, das heißt: jeder, der Kurzarbeitergeld erhalten hat, muß für 2020 eine Steuererklärung abgeben. Je nach individueller Situation sind Steuernachzahlungen möglich.

Wer in den Vorjahren keine Steuererklärung gemacht hat, kann allerdings noch bis zu sieben Jahre rückwirkend Steuern herausbekommen – zum Beispiel bei langen Arbeitswegen kann da einiges an Erstattungen zusammenkommen.

ver.di-Mitglieder können sich rund um die Lohnsteuer kostenlos von ver.di be­raten lassen. Termine dazu könnt Ihr über die Bezirksgeschäftsstellen vereinbaren. Allerdings sind sie sehr begehrt. Es ist ratsam, sich jetzt um einen Beratungstermin zu kümmern. Eure Steuererklärung muß bis zum 31. Juli beim Finanzamt sein. ­

Mehr Informationen findet Ihr auf verdi.de oder in diesem Beitrag.